In ihrer spartenübergreifenden Uraufführung befragt Ayla Pierrot Arendt zusammen mit einem multinationalen, multidisziplinären Team das Verhältnis von Mensch, Maschine und Mythos.
In drei Akten erleben wir drei dystopische (oder utopische?) Welten, die uns mit dem Ende der Welt ebenso konfrontieren wie mit der Frage nach einem Neubeginn. Wie sieht das Paradies eigentlich aus? Was weckt Hoffnung in uns? Liegt in jedem Ende auch ein Anfang?
Wir begegnen einer KI-Stimme, die eine unmenschliche Opernarie über menschliche Ängste singt, einer Technologie-Bruderschaft aus dem Silicon Valley, die jede Ethik wegprogrammieren will, einem Soldaten, der die Apokalypse überlebt hat und von seinen Visionen erzählt und einer einsamen Vogelscheuche auf einem verlassenen Weizenfeld, die sich nach Gesellschaft sehnt. Der Abend vereint Musiktheater, Schauspiel, Tanz und Videokunst – ein Triptychon zwischen Apokalypse und Neubeginn.