Menü Anton v. Bredow de en

Mundtot

Info de en
Anton v. Bredow, Mundtot, , © Inés Bacher
Anton v. Bredow, Mundtot, , © Inés Bacher
Anton v. Bredow, Mundtot, , © Inés Bacher
Anton v. Bredow, Mundtot, , © Inés Bacher
Anton v. Bredow, Mundtot, , © Inés Bacher
Anton v. Bredow, Mundtot, , © Inés Bacher
© Inés Bacher

Mundtot

Miriam Unterthiner

Von den Rändern des Spitzensports aus spricht ein Team von Handballerinnen. Sie laufen, atmen, lassen Muskeln spielen. Ihre Leistungen sind nie genug, der Jubel am Spielfeld nur vorübergehend. Da, wo das Training aufhört, finden die Spielerinnen zur Sprache. Sie entlarven sexualisierte Körperbilder, berichten von Konkurrenz und Solidarität, sie misstrauen den Worten des Trainers. Langsam tasten sie sich vor und formulieren die Grenzen überforderter Körper in knappen Trikots und unter unsportlichen Berührungen. Sie probieren über das zu sprechen, was lange ungesagt geblieben ist. Zärtlich klingt die Sprache von Freundinnen. Gemeinsam klagen sie an.

Autorin Miriam Unterthiner verbrachte ihre Jugend auf den Handballfeldern Italiens. Mit Mundtot findet sie eine radikal poetische Gestalt für den Spracherwerb des Sportkörpers und dessen politische Dimension. Mundtot ist ihre dritte Uraufführung - ihre Stücke wurden bereits vielfach ausgezeichnet. Zuletzt erhielt Blutbrot den Debütpreis des Österreichischen Buchpreises 2025.

Regie

Christiane Pohle

Bühne & Kostüme

Anton v. Bredow

Musik

Lens Kühleitner

Licht

Christoph Pichler

Dramaturgie

Martina Grohmann